HAUSMEISTER DER STADT: DIE VOM BAUHOF
"Wir stehen praktisch einen Meter vor dem ersten Mähen". Es ist der 20. April. Die Frühlingssonne lacht über Daun vom Himmel. Die Vegetation nach den warmen Wochen zuvor überall ein bisschen schneller dran als in anderen Jahren. Was andere freut, bedeutet für Friedrich Hein, Leiter des städtischen Bauhofes , Einsatzpläne schreiben. Gut sechs Monate werden acht Mitarbeiter seines Teams eine Aufgabe haben: Mähen. >> Mehr
WENN OPA MORGENS UM 5 ZUR ARBEIT GEHT
Am 28. Februar hat Albert Kirwel Geburtstag. Und natürlich wird er den Jubeltag gebührend feiern. Vielleicht ab 9 Uhr, wenn es den "Jungen" dann schon passen sollte. Denn dann ist der 81-Jährige wieder zurück. Fünf Mal die Woche ist er zwischen 5 und 8 Uhr einer von 17 Rentnern, die bei "Heiko - die rollenden Lebensmittelmärkte" in Neuendorf beim Beladen der 70 Lieferfahrzeuge mit anpacken. >> Mehr
  "MAN MUSS DAS ALLES GERNE TUN"
Es ist kurz nach 6 am Morgen und Ilse Jacoby, examinierte Altenpflegerin, will den Dienstwagen vor der Sozialstation in Prüm zur Frühschicht starten. Acht DRK-"Kunden" stehen auf ihrer 82-Kilometer-Runde, die viereinhalb Stunden dauern wird. Doch vor den Start hat das Gesundheitssystem den Log-In in die MDA-Software über den Palm gesetzt. Eine kurze Verzögerung, dann ist sie "drin" und der Countdown läuft. >> Mehr
  ÜBERBRINGER DER TRAURIGEN NACHRICHT
"Hier bin ich schon öfter gewesen". Doris Ring steht an der Kapelle oberhalb des Weinfelder Maars in der Eifel. Der ehemalige Vulkankrater wird auch "Totenmaar" genannt. Mit Toten hat es auch zu tun, wenn die 43-jährige hierhin kommt. Denn wenn sie in der kleinen Kapelle eine Kerze entzündet weiß sie, dass sie es geschafft hat. Dann nimmt sie Abschied für sich. Von einem Toten, den sie nicht gekannt hat. >> Mehr
  WIE GEHT DAS DENN? PFARRER IN STADTKYLL
Liebeserklärungen sind heikel. Für Siegfried May, Pfarrer in Stadtkyll nicht: "Hier ist noch etwas möglich, was ich nicht gekannt habe", sagt er offen. "Was die Kirchlichkeit angeht, lebt man hier in einer guten Welt. Die Bodenständigkeit im Glauben ist noch da". Er zeigt auf eine Pinnwand mit Fotos von der erstmals angebotenen Jugendwallfahrt nach Trier. May ist immer noch begeistert, wenn er davon spricht. >> Mehr
 
 
  "ICH WUSSTE NICHT, OB ES KLAPPT"
Kunz und Hera, der Dobrmann-Rüde und die Labrador-Mischlingshündin, sind entspannt. Ganz wie der "Chef". Das ist Petra van Oyen, 47, seit 2004 Inhaberin der PAVOY GmbH Paul van Oyen in Hillesheim. Das Trio im Chefbüro strahlt Souveränität aus. Was man bei der schlanken dunkelhaarigen Frau nicht vermuten würde, denn den Job, den sie hat, hat sie nicht gelernt und in ihrem "früheren" Leben nicht gewollt. >> Mehr
  "WIR FÜHLEN UNSERE INTERESSEN NICHT VERTRETEN"
Folgenloser Molkereiboykott, verschärfte Subventionspolitik, sinkende Milchpreise - viele Landwirte bangen um ihre Zukunft. Deshalb haben sie sich auch im Landkreis Vulkaneifel einer neuen Organisation angeschlossen. Das soll ihren Interessen mehr Gehör verschaffen. Doch im Kampf um einen höheren Erlös ihrer Arbeit laufen sie gegen mächtige Gegner und widerstreitende Interessen - selbst ihrer eigenen Genossenschaft - an. >> Mehr
  ERST DIE KASSE, DANN DER KREIS
Als gegen 1 Uhr in der Nacht vom 16. auf den 17. Juni die Fusion der Kreissparkassen Bitburg-Prüm und Vulkaneifel mit 18 zu 17 Stimmen durch die Mehrheitsfraktion der CDU in Daun, und eine Stunde später durch die Kollegen in Bitburg beschlossen war (27 zu 10), war dieser monatelange Eifel-Schach beendet. Wie sich später jedoch zeigen sollte, immer noch nicht entschieden. Hoch emotional hatten Gegner und Befürworter argumentiert. >> Mehr
  UNSER TÄGLICHES SCHNÄPPCHEN GIB UNS HEUTE
Samstag ist der Tag der großen Strategen. Dann füllen die Wochenangebote der Discounter die Briefkästen und es heißt clever sein! Den Schnäppchernjägern n ist die Woche nicht mehr in Tage sondern in "Aldi", Lidl", "Netto" und Co. unterteilt: Aktionstage, durchgehend geöffnet. Discountermärkte gibt es gefühlt schon immer. Und dass es h so bleibt, dafür sorgen auch die wöchentlichen Angebote und die "Aktionsware". >> Mehr
  WIE EIN KIND ZWISCHEN ALLE FRONTEN GERÄT
Diese Geschichte "tragisch" zu nennen, ist nicht übertrieben. Sie beginnt am 25. April 1996. Der Geburtstag des kleinen Anthony, der unehelich bei seiner Mutter Marion D. aufwächst. Anthony D. ist aus diesem Grund auch von Geburt an beim Jugendamt des Landkreises gemeldet, das die Amtspflegschaft für den Jungen übernimmt. Vielleicht hat alles so angefangen. Mit Sicherheit aber im Mai 1996, als Marion D. an Krebs erkrankt. >> Mehr
  "EIGENTLICH MÜSSTE MAN UNS EINSPERREN"
Das Wetter passt. Dichter Nebel hängt bei der Anfahrt nach Oberpierscheid (Verbandsgemeinde Arzfeld) auch über diesem schönen Flecken Südeifel. Doch an den Ortsschildern springen einem die Warntafeln ins Gesicht: "Schweinepest Sperrbezirk". Ein Makel. Auf Bauer Fischbachs Hof, mitten im Ort, herrschen deshalb allerdings keine Ausnahmezustände. Das ist vielleicht das Unheimliche an der Situation. >> Mehr
  JETZT LAUFEN SIE WIEDER
Den Bestzeitenhalter hat es wieder erwischt. Zuletzt stellte Herbert Ehlen über 50 Kilometer in seiner Altersklasse einen neuen deutschen Rekord auf, doch jetzt kommt er die Stufen zu seinem "Arbeitsplatz" nur unter leichtem Ächzen herunter. Das ist der Sportplatz der Graf Salentin Schule in Jünkerath und Ehlen ist dort Sportlehrer. Der Drahtige aus Dollendorf, der den "Sport liebt und lebt" ist dem Muskelkater einfach nicht gewachsen. >> Mehr
  "MEINE MORDE SIND EHER HAUSBACKEN"
Die Leipziger Literaturmesse ist gerade vorbei, das "Eifel Literaturfestival" beginnt. Da passt ein Interview mit dem Kriminalschriftsteller Ralf Kramp. Er muss wissen, wie man ein erfolgreicher Autor in Sachen Mord & Totschlag wird. Und wo geht das besser, als im Kriminalhaus in Hillesheim. Einmal "Fünf-Uhr-Tod" für den Gast. Der Herr der Leichen und Verbrechen bevorzugt Mineralwasser. Was kurz stutzig macht. >> Mehr
  EIFEL-LITERATUR: "WEIBERDORF" UND "ABENDGRAUEN"
Erst seit gut 150 Jahren ist die Eifel zum Gegenstand der Literatur geworden. Der Landschaft und dem Leben ihrer Bewohner wurde seit der Erstveröffentlichung der "Eifel Gedichte" 1852, gesammelt und aufgeschrieben vom wandernden Steinguthändler Peter Zirbes, zunehmende Aufmerksamkeit gezollt. Das hat sich radilkal geändert. Speziell die "Krimi-Landschaft Eifel" mit den Eifel-Krimis in der Vulkaneifel ist populär geworden. >> Mehr
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